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“Die Zunge Europas” - Heinz Strunk strauchelt…



Heinz Strunk geht sehr speziell mit Worten um, er kann wie kaum ein anderer Situationen beschreiben und sein Gedanken-Wirrwarr so schön ausdrücken. “Die Zunge Europas” strotzt nur so vor Strunkschen Ergüssen, aber was dem Buch fehlt, ist eine wirkliche Handlung, ein roter Faden, eine Botschaft. Das Buch ist lustig und doch irgendwie traurig, am Ende weiß man nicht wirklich, was man mitnehmen soll. Während bei “Fleisch ist mein Gemüse” und “Fleckenteufel” Humor und Handlung großartig in Einklang sind, scheint Strunk bei “Die Zunge Europas” mehr seine restlichen Stichwörter mit eigenen Erfahrungen beim Erfinden lustiger Geschichten verstrickt zu haben. Das ist manchmal irrsinnig komisch, aber insgesamt dann doch unbefriedigend. (weiterlesen…)

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“Fleckenteufel” - Heinz Strunks Feuchtgebiete



Nachdem ich kürzlich “Fleisch ist mein Gemüse” von Heinz Strunk gelesen habe und davon wirklich begeistert war, habe ich mir gleich sein neues Werk “Fleckenteufel” zugelegt. Dieses ist in vieler Hinsicht noch lustiger als Strunks Erstlingswerk, allerdings oft auch niedriger vom Niveau her. Man erkennt recht deutlich, dass es sich hier um eine indirekte Antwort auf “Feuchtgebiete” von Charlotte Roche handelt. Allerdings bietet Strunks Erzählung über einen sexuell verwirrten Teenager 1977 auf einer kirchlichen Ferienfreizeit in Scharbeutz an der Ostsee mehr als nur verbale Tiefschläge. (weiterlesen…)

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Heinz Strunk - Der einsame Schamane, denn Fleisch ist sein Gemüse!



Heinz Strunk ist vielen Lesern vielleicht nicht nur durch seine Bücher, sondern auch durch “Studio Braun” ein Begriff. Warum einen Post über ihn schreiben? Zum einen, weil er einfach lustig, kreativ und anders ist und zum anderen, weil er ja nun inzwischen sogar in einem Film zu sehen ist! Heinz Strunk ist eher der auditive Typ, als der visuelle. Zusammen mit Jacques Palminger und Rocko Schamon ist er “Studio Braun“. Durchgeknallte Typen, die einfach kranke Ideen in kurzen Hörspielsequenzen Leben einhauchen. Sei es der “HSV-Fan” oder der “Computerfreak”, jedes Stück ist ein Kleinod der subkulturellen Hamburger Sprachkultur. Durch depressiven Sprechgesang oder dreiste Wortaneinanderreihungen setzen die drei der Gesellschaft immer wieder den Spiegel vor die Nase und zeigen das Gesicht hinter dem… Gesicht. (weiterlesen…)

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