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“Hummeldumm” - Tommy Jauds neues Roman

Lange Zeit nach “Millionär” meldet sich Tommy Jaud endlich wieder mit einem neuen lustigen Roman zurück: “Hummeldumm - Das Roman”. Dieses Mal geht es um einen Typen, der mit seiner Freundin einen chaotischen Busurlaub in Afrika verlebt. Auch das neue Werk macht Spaß, allerdings erkennt man viele Ideen wieder und es wiederholt sich einiges aus den alten Romanen. Das ist sicher Jaud Erfolgskonzept und die ungewohnte Umgebung heben das neue Werk sicher von seinen Vorgängern ab, aber ich persönlich mag diese Standardtypen nicht mehr, die nicht in der Lage sind zu kommunizieren und sich und ihre Beziehung dadurch immer weiter in die Grütze reiten. Das finde ich persönlich nicht mehr lustig, sondern hier in den meisten Fällen dämlich und nervig. Ansonsten lebt das Buch aber von vielen netten Anekdoten und vielen verrückten Charakteren. Wer die anderen Bücher von Tommy Jaud mochte, der wird mit diesem auch gut klarkommen, ein wirkliches Highlight ist es aber nicht.

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“Bonbon aus Wurst” - Helges “Biografie”

Wer Helge Schneider kennt, der erwartet in seiner Biografie nicht unbedingt die Wahrheit und die wird in “Bonbon aus Wurst” vermutlich auch nur sehr entfernt gestreift, Helge schreibt sich mal wieder jede Menge Murks zusammen und das macht natürlich wieder großen Spaß. Wenn man Helge mag, wird man es auch genießen, all die erfundenen Geschichten zu lesen, die wirklich Schlag auf Schlag kommen, da bitten ihn Superstars um Hilfe, er lässt sich eben mal die Füße wieder annähen, generell kann er alles, kennt jeden und ist sowieso der Größte und Beste! Helge übertreibt maßlos und bietet eine Fülle absurden Anekdoten, von denen eine verrückter ist als die andere. Für Fans ein Muss!

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“Die Zunge Europas” - Heinz Strunk strauchelt…

Heinz Strunk geht sehr speziell mit Worten um, er kann wie kaum ein anderer Situationen beschreiben und sein Gedanken-Wirrwarr so schön ausdrücken. “Die Zunge Europas” strotzt nur so vor Strunkschen Ergüssen, aber was dem Buch fehlt, ist eine wirkliche Handlung, ein roter Faden, eine Botschaft. Das Buch ist lustig und doch irgendwie traurig, am Ende weiß man nicht wirklich, was man mitnehmen soll. Während bei “Fleisch ist mein Gemüse” und “Fleckenteufel” Humor und Handlung großartig in Einklang sind, scheint Strunk bei “Die Zunge Europas” mehr seine restlichen Stichwörter mit eigenen Erfahrungen beim Erfinden lustiger Geschichten verstrickt zu haben. Das ist manchmal irrsinnig komisch, aber insgesamt dann doch unbefriedigend. (weiterlesen…)

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“Die Leber wächst mit ihren Aufgaben” - Vom Doktor empfohlen

Eckardt von Hirschhausen kennt man vielleicht als Kabarettisten oder früheren Dauergast bei Harald Schmidt. Nun hat er sein Erstlingswerk “Die Leber wächst mit ihren Aufgaben” herausgebracht, in dem er seine satirische Beobachtung des menschlichen Körpers zusammenfasst. In lustigen Kapitel umschreibt er die bekannten Probleme von Mann und Frau in Alltagssituationen. Eher ein Buch für nebenbei oder als Etappenwerk zu genießen, denn auf Dauer lässt der anfängliche Humor dann doch etwas nach. Man bekommt das Gefühl der Wiederholungen und Ähnlichkeiten. Trotzdem als Klo-Lektüre absolut zu empfehlen!

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“Fleckenteufel” - Heinz Strunks Feuchtgebiete

Nachdem ich kürzlich “Fleisch ist mein Gemüse” von Heinz Strunk gelesen habe und davon wirklich begeistert war, habe ich mir gleich sein neues Werk “Fleckenteufel” zugelegt. Dieses ist in vieler Hinsicht noch lustiger als Strunks Erstlingswerk, allerdings oft auch niedriger vom Niveau her. Man erkennt recht deutlich, dass es sich hier um eine indirekte Antwort auf “Feuchtgebiete” von Charlotte Roche handelt. Allerdings bietet Strunks Erzählung über einen sexuell verwirrten Teenager 1977 auf einer kirchlichen Ferienfreizeit in Scharbeutz an der Ostsee mehr als nur verbale Tiefschläge. (weiterlesen…)

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“Happy Aua 2″ - Deutsch schreiben ist schwer

Die “Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod”-Bücher von Bastian Sick sind vermutlich in erster Linie etwas für Leute, die die deutsche Rechtschreibung so gut beherrschen, dass sie sich gerne mal über die mit einer Schwäche lustig machen. Ich glaube zwar, diese sehr gut im Griff zu haben, aber trotzdem wurden mir die Bücher mit der Zeit etwas zu dröge. Doch dann kam der erste Band von “Happy Aua” und ich habe Tränen gelacht. Der Bilderband mit Fotos von rechtschreibmäßigen Entgleisungen an deutschen Schildern, in Zeitungen und im Internet sind einfach großartig und sollten selbst die zum Lachen bringen, die sich selber weniger auf dem Gebiet zutrauen. (weiterlesen…)

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Heinz Strunk - Der einsame Schamane, denn Fleisch ist sein Gemüse!

Heinz Strunk ist vielen Lesern vielleicht nicht nur durch seine Bücher, sondern auch durch “Studio Braun” ein Begriff. Warum einen Post über ihn schreiben? Zum einen, weil er einfach lustig, kreativ und anders ist und zum anderen, weil er ja nun inzwischen sogar in einem Film zu sehen ist! Heinz Strunk ist eher der auditive Typ, als der visuelle. Zusammen mit Jacques Palminger und Rocko Schamon ist er “Studio Braun“. Durchgeknallte Typen, die einfach kranke Ideen in kurzen Hörspielsequenzen Leben einhauchen. Sei es der “HSV-Fan” oder der “Computerfreak”, jedes Stück ist ein Kleinod der subkulturellen Hamburger Sprachkultur. Durch depressiven Sprechgesang oder dreiste Wortaneinanderreihungen setzen die drei der Gesellschaft immer wieder den Spiegel vor die Nase und zeigen das Gesicht hinter dem… Gesicht. (weiterlesen…)

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Mit Walter Moers nach Zamonien!

Walter Moers ist für mich immer eher der Comicautor vom “Kleinen Arschloch” gewesen, aber natürlich war er auch verantwortlich für die lustigen kleinen Geschichten vom Käpt’n Blaubär, die immer bei der “Sendung mit der Maus” liefen. Und als dann Moers’ Roman “Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär” erschien, dachte ich, es würde sich um eine Sammlung witziger Lügengeschichten handeln. Doch weit gefehlt, Moers hatte angefangen, mit seiner Fantasiewelt Zamonien eine Welt ähnlich der von Phantasien oder Mittelerde zu kreieren, eine fantastische Welt voller verrückter Wesen und Orte. (weiterlesen…)

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“Millionär” - Der Vollidiot kehrt zurück

Simon Peters ist wieder da in Tommy Jauds drittem Buch “Millionär”. Zwar ist er inzwischen arbeitslos, versteht sich aber als eine Art Retter der Welt, denn jeden Tag besucht er ein Internetcafé, um großen Firmen und Konzernen per Mail zu sagen, was ihm an deren Produkten und Handlungsweisen nicht gefällt, und auch bei Service-Hotlines ist er wohl bekannt. Dann zieht allerdings im Penthouse über seiner Hartz-IV-Wohnung eine reiche Tussi ein, die ihm so auf die Nerven geht, dass er mal kurz beschließt, das ganze Haus zu kaufen. Das Problem: Simon hat kein Geld! Kein Problem, sagt er sich, werde ich halt Millionär, kann ja nicht so schwer sein… (weiterlesen…)

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