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“Hummeldumm” - Tommy Jauds neues Roman



Lange Zeit nach “Millionär” meldet sich Tommy Jaud endlich wieder mit einem neuen lustigen Roman zurück: “Hummeldumm - Das Roman”. Dieses Mal geht es um einen Typen, der mit seiner Freundin einen chaotischen Busurlaub in Afrika verlebt. Auch das neue Werk macht Spaß, allerdings erkennt man viele Ideen wieder und es wiederholt sich einiges aus den alten Romanen. Das ist sicher Jaud Erfolgskonzept und die ungewohnte Umgebung heben das neue Werk sicher von seinen Vorgängern ab, aber ich persönlich mag diese Standardtypen nicht mehr, die nicht in der Lage sind zu kommunizieren und sich und ihre Beziehung dadurch immer weiter in die Grütze reiten. Das finde ich persönlich nicht mehr lustig, sondern hier in den meisten Fällen dämlich und nervig. Ansonsten lebt das Buch aber von vielen netten Anekdoten und vielen verrückten Charakteren. Wer die anderen Bücher von Tommy Jaud mochte, der wird mit diesem auch gut klarkommen, ein wirkliches Highlight ist es aber nicht.

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“Das verlorene Symbol” - Dan Brown ist zurück



Dan Brown ist objektiv gesehen vielleicht kein guter Autor, aber er kann unterhalten. Wie schon bei “Illuminati” und “Sakrileg” schickt er wieder einmal den Symbologen Robert Langdon auf eine Schnitzeljagd, dieses Mal soll er in Washington auf der Suche nach der legendären Freimaurerpyramide. Doch es wäre kein Buch von Dan Brown, wenn neben der spannenden Suche nicht noch jede Menge Verschwörungen und religiöse Diskussionen in die Handlung eingewebt wären. Von der ersten bis zur letzten Seite fesselt die Handlung, Brown bringt den Leser zusammen mit seinem Charakter mal wieder an seine Grenzen. Mir hat auch dieser Roman wieder richtig Spaß gemacht, ich freue mich auf die geplante Verfilmung und das nächste Buch von Dan Brown.

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“Nachtschicht” - Stephen Kings Restverwertung



Ich war wirklich begeistert, jedes Buch von Stephen King war besser als der Vorgänger, auch die Kurzgeschichten von “Im Morgengrauen” und “Frühling, Sommer, Herbst und Tod”, daher hatte ich eine gewisse Erwartungshaltung an “Nachtschicht”, schon alleine, weil ein Großteil der Verfilmungen sich bei diesen Kurzgeschichten bedient hat. Doch ich wurde enttäuscht, diese Kurzgeschichtensammlung wirkt wie ein Haufen Restkram, den man auch noch vermarkten wollte. Ein paar Geschichten sind nicht schlecht, aber wirklich beeindruckend ist keine, auch die Vorlagen zu “Manchmal kommen sie wieder”, “Katzenauge” oder “Nachtschicht” nicht. (weiterlesen…)

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“Biss zum Abendrot” - Vampirkitsch, 3. Runde



Die Verfilmung des zweiten Teils wurde ein absolutes Desaster, eigentlich frage ich mich, warum ich die Reihe überhaupt noch zu Ende lese. Im Juli kommt jetzt mit “Eclipse” die Verfilmung des dritten Vampirbuchs von Stephenie Meyer ins Kino, also habe ich mich mal wieder vorab in die verkitschte Welt von Vampiren und Werwölfen gewagt. Ganz so kitschig wie der zweite Teil ist der dritte nicht und er bietet auch etwas mehr Action, aber das nervige Liebestrio Bello, Edward und Jacob bietet wieder jede Menge Potential zum Kopfschütteln und Annerven, besonders Jacob geht einem immer mehr auf den Zeiger, kann der in Wolfsform nicht mal aus Versehen vom Laster überfahren werden? (weiterlesen…)

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“Gold” - Michael Crichtons kleiner Nachlass



Mit Michael Crichton ist einer meiner absoluten Lieblingsautoren verstorben, entsprechend habe ich mich gefreut, dass posthum doch noch ein Buch von ihm erschienen ist. Dieses ist für Crichton recht kurz, aber spannend und abwechslungsreich. Allerdings überhaupt nicht im Stil von Crichton, das Buch wirkt eher wie eins seiner frühen Werke wie “Der 13. Krieger”. Aber trotzdem macht der Piraten-Roman Spaß. Man folgt dem Freibeuter Captain Charles Hunter bei seinem Raubzug durch die Karibik, den er nur aufgrund seiner hervorragenden Crew und seinem nautischen Wissen durchführen kann. Im Kampf gegen die Feinde und die Naturgewalten segelt Hunter von einem Abenteuer zum nächsten. Wer Lust auf eine nette, etwas andere Piratenstory hat, wird “Gold” mögen, wer einen Crichton erwartet, könnte enttäuscht werden.

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“Bonbon aus Wurst” - Helges “Biografie”



Wer Helge Schneider kennt, der erwartet in seiner Biografie nicht unbedingt die Wahrheit und die wird in “Bonbon aus Wurst” vermutlich auch nur sehr entfernt gestreift, Helge schreibt sich mal wieder jede Menge Murks zusammen und das macht natürlich wieder großen Spaß. Wenn man Helge mag, wird man es auch genießen, all die erfundenen Geschichten zu lesen, die wirklich Schlag auf Schlag kommen, da bitten ihn Superstars um Hilfe, er lässt sich eben mal die Füße wieder annähen, generell kann er alles, kennt jeden und ist sowieso der Größte und Beste! Helge übertreibt maßlos und bietet eine Fülle absurden Anekdoten, von denen eine verrückter ist als die andere. Für Fans ein Muss!

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“Frühling, Sommer, Herbst und Tod” - Super!



Stephen King wird allgemein als reiner Horrorautor gesehen und doch sind wohl mit seine besten Geschichten bei den Dramen zu finden, die aus seiner Feder stammen. Gerade wenn es um Verfilmungen geht, gehören die verfilmten Kurzgeschichten aus “Frühling, Sommer, Herbst und Tod” wohl eindeutig zu den besten, “Die Leiche” kam als “Stand By Me”, “Pin-Up” als “Die Verurteilten” und “Der Musterschüler” unter gleichem Namen ins Kino, und auch die vierte Geschichte “Atemtechnik” ist großartig. Wer von King mal etwas anderes als Horror lesen will, sollte unbedingt diese Geschichtensammlung lesen! (weiterlesen…)

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“Die Zunge Europas” - Heinz Strunk strauchelt…



Heinz Strunk geht sehr speziell mit Worten um, er kann wie kaum ein anderer Situationen beschreiben und sein Gedanken-Wirrwarr so schön ausdrücken. “Die Zunge Europas” strotzt nur so vor Strunkschen Ergüssen, aber was dem Buch fehlt, ist eine wirkliche Handlung, ein roter Faden, eine Botschaft. Das Buch ist lustig und doch irgendwie traurig, am Ende weiß man nicht wirklich, was man mitnehmen soll. Während bei “Fleisch ist mein Gemüse” und “Fleckenteufel” Humor und Handlung großartig in Einklang sind, scheint Strunk bei “Die Zunge Europas” mehr seine restlichen Stichwörter mit eigenen Erfahrungen beim Erfinden lustiger Geschichten verstrickt zu haben. Das ist manchmal irrsinnig komisch, aber insgesamt dann doch unbefriedigend. (weiterlesen…)

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Stephen Kings “Es” - Grandioser Horror!



Ich hatte immer mal vor, dieses Buch zu lesen, jetzt habe ich die fast 1100 Seiten durch und bin absolut begeistert. Wer bisher nur die TV-Verfilmung kannte, sollte unbedingt den Roman lesen, denn der Film ist nur eine nette, kleine Version der Vorlage, dafür aber nicht schlecht. Doch das Buch ist düsterer, brutaler und deutlich umfangreicher. Stephen King konzentriert sich sehr auf seine Charaktere, das Buch ähnelt weithin seinen Dramen und sollte auch nicht in erster Linie als reiner Horror gesehen werden. Das unwohle Gefühl, das das Buch einem im Magen hervorruft, kommt auch häufig eher von der düsteren Atmosphäre, weniger von den schrecklichen Erscheinungen des Monsters, die es aber auch in sich haben. (weiterlesen…)

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“Der Schwarm” - Die Natur schlägt zurück



Dann jetzt mal zu Frank Schätzings bekanntestem und wohl bestem Werk. Wobei ich da schon einige Kritikpunkte hätte, man merkt Schätzing einfach an, dass er sich Michael Crichton zum Vorbild genommen hat und unheimlich viele Recherchen anstellt, bevor er ein Buch schreibt. Aber während Crichton sich dieser Grundlagen bedient und dann nur Fiktion drum spinnt, ist es Schätzing meiner Meinung nach zu wichtig, alle seine recherchierten Fakten irgendwie im Buch unterzubringen. So driftet “Der Schwarm” zu oft in unwichtige Handlungsstränge ab, anstatt sich auf den grandiosen Hauptplot zu konzentrieren. (weiterlesen…)

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“Miesel” - Harry Potters kleiner Nachfolger



Wem “Harry Potter” fehlt oder wer eine kindgerechtere Variante sucht, sollte es vielleicht mal mit der “Miesel”-Reihe von Ian Ogilvy probieren. Hier geht es um den kleinen Miesel, der in einer Welt von Zauberern groß wird und obwohl selber ohne Zauberkräfte ausgestattet, viele Abenteuer mit bösen Zauberern, Monstern und Verschwörungen erlebt. Gerade die ersten Bände sind sehr witzig und voller lustiger Einfälle, aber die letzten Bände wirkten dann leider nur noch wie ein Neuaufguss ohne viele neue Ideen. Ich gebe mal einen kurzen Abriss der Reihe, wer sich nichts verraten lassen will, sollte mit “Miesel und der Kakerlakenzauber” einfach mal anfangen und hier mit lesen aufhören. (weiterlesen…)

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“Tod und Teufel” - Frank Schätzing im Mittelalter



Und hier noch ein Mittelalter-Buch. Frank Schätzing ist in erster Linie durch “Der Schwarm” bekannt und erinnert in seinem auf umfangreichen Recherchen beruhenden Stil oft an Michael Crichton. Sein erster Roman “Tod und Teufel” erschien bereits 1995. In das Szenario des Dombaus in Köln 1260 strickt Schätzing eine spannende Geschichte aus Verschwörung und Verfolgung. Zudem erfährt man sehr viel über die Zeit und die Verhältnisse in Deutschland im 13. Jahrhundert. Schätzing verknüpft die geschichtlichen Grundlagen sehr gekonnt mit seiner Romanstory und erschafft so einen wirklich kurzweiligen Roman. (weiterlesen…)

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