Michael Crichton war immer einer meiner Lieblingsautoren, seine Romane waren immer eine gelungene Mischung aus erfundener und realer Technik. Neben “DinoPark” war “Timeline” immer eins meiner Lieblingsbücher. Gerade die Tatsache, dass Crichton einem hier sehr logisch klingend erklärt, wie man mittels Nanotechnologie durch die Zeit reisen kann und das ganze mit einem äußerst spannenden Abenteuer im Mittelalter kombiniert, ist ein wirklich kluger Schachzug. Und natürlich widmet auch dieser Zeitreisenroman sich der Frage, ob sich die Vergangenheit verändern lässt.

Als bei Ausgrabungen an einer mittelalterlichen Burg ein Professor verschwindet und seine jungen Archäologen in den Ruinen plötzlich einen uralte Hilferuf des Professors finden, verstehen sie die Welt nicht mehr. Doch sie finden heraus, dass der Professor bei der Firma ITC Teil eines Experiments mit Zeitreisen geworden ist. Um ihn zurück zu holen, lassen sie sich ebenfalls in das Jahr 1357 zurückbringen, nur um dort ebenfalls den Kontakt zu verlieren. Es gibt eine weitere Chance, zurück in die richtige Zeit zu kommen, doch die Archäologen müssen außerdem noch den Professor finden und in einer Zeit überleben, in der ein Menschenleben sehr leicht einem Schwert zum Opfer fallen kann…

Wer jetzt gleich an die schreckliche Verfilmung denkt, sollte den Gedanken gleich streichen und unbedingt das Buch lesen, denn das ist unglaublich spannend. Schon die Fragen am Anfang, wie eine Person der Gegenwart plötzlich Nachrichten in der Vergangenheit schreiben kann, die Beschreibung und Erklärung der technischen Möglichkeiten zur Zeitreise bei ITC und die spannende, mitoft schon fast gruselige Abenteuergeschichte im Mittelalter machen den Roman zu einem absoluten Highlight. Wer Bücher von Michael Crichton mag und generell auf Zeitreisen und Mittelaltergeschichten steht, darf diesen Roman auf keinen Fall verpassen.

Verwandte Artikel