Die “Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod”-Bücher von Bastian Sick sind vermutlich in erster Linie etwas für Leute, die die deutsche Rechtschreibung so gut beherrschen, dass sie sich gerne mal über die mit einer Schwäche lustig machen. Ich glaube zwar, diese sehr gut im Griff zu haben, aber trotzdem wurden mir die Bücher mit der Zeit etwas zu dröge. Doch dann kam der erste Band von “Happy Aua” und ich habe Tränen gelacht. Der Bilderband mit Fotos von rechtschreibmäßigen Entgleisungen an deutschen Schildern, in Zeitungen und im Internet sind einfach großartig und sollten selbst die zum Lachen bringen, die sich selber weniger auf dem Gebiet zutrauen.

Und vor wenigen Monaten ist jetzt der zweite Band erschienen, der ebenso Lachtränen hervorrufen wird. Von der “Vortbildung” übers “Kommasaufen” zum “Gürüstbau”, es ist wirklich unfassbar, was ungeprüft auf deutschen Schildern und in deutschen Zeitungen landet. Diese Fehler sind aber so unbegreiflich dämlich, dass wie gesagt auch jeder mit einer leichten Rechtschreibschwäche darüber lachen können wird. Und 10 Euro pro Band ist der Spaß auf jeden Fall wert. Ich hole die Bücher immer gerne wieder heraus und lache erneut.

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