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“Die Leber wächst mit ihren Aufgaben” - Vom Doktor empfohlen



Eckardt von Hirschhausen kennt man vielleicht als Kabarettisten oder früheren Dauergast bei Harald Schmidt. Nun hat er sein Erstlingswerk “Die Leber wächst mit ihren Aufgaben” herausgebracht, in dem er seine satirische Beobachtung des menschlichen Körpers zusammenfasst. In lustigen Kapitel umschreibt er die bekannten Probleme von Mann und Frau in Alltagssituationen. Eher ein Buch für nebenbei oder als Etappenwerk zu genießen, denn auf Dauer lässt der anfängliche Humor dann doch etwas nach. Man bekommt das Gefühl der Wiederholungen und Ähnlichkeiten. Trotzdem als Klo-Lektüre absolut zu empfehlen!

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“Im Rausch der Stille” - Seltsame Horror-Story



Ein ehemaliger Kollege hat mir dieses Buch vom spanischen Autor Albert Sanchez Pinol in die Hand gedrückt und mir fällt es immer noch schwer, es in eine Rubrik einzuordnen. Denn eigentlich ist es eine Horrorgeschichte und doch sind die Wesen, mit denen der Protagonist zu kämpfen hat, nur Beiwerk zu einer sehr interessanten Studie über die Menschen und ihr Verhalten. Obwohl der Autor oft intelligenter schreiben will, als er es wirklich tut, macht die Geschichte Spaß und zieht einen in ihren Bann, auch wenn der Autor meiner Ansicht nach zu viel im Unklaren lässt. (weiterlesen…)

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“Fleckenteufel” - Heinz Strunks Feuchtgebiete



Nachdem ich kürzlich “Fleisch ist mein Gemüse” von Heinz Strunk gelesen habe und davon wirklich begeistert war, habe ich mir gleich sein neues Werk “Fleckenteufel” zugelegt. Dieses ist in vieler Hinsicht noch lustiger als Strunks Erstlingswerk, allerdings oft auch niedriger vom Niveau her. Man erkennt recht deutlich, dass es sich hier um eine indirekte Antwort auf “Feuchtgebiete” von Charlotte Roche handelt. Allerdings bietet Strunks Erzählung über einen sexuell verwirrten Teenager 1977 auf einer kirchlichen Ferienfreizeit in Scharbeutz an der Ostsee mehr als nur verbale Tiefschläge. (weiterlesen…)

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“Biss zur Mittagsstunde” - Kitsch vs. Spannung



Oh man, es war wohl der Film zum ersten Teil “Twilight - Biss zum Morgengrauen”, der mich dann doch dazu bewegt hat, den zweiten Band der inzwischen vierteiligen Vampirreihe von Stephenie Meyer zu lesen. Vermutlich hatte ich erwartet, dass der erste Band nur als Einleitung zu sehen ist und die spannende Geschichte jetzt dann doch mal losgehen kann. Weit gefehlt! Der zweite Band liefert sich ein erneutes Duell zwischen Teeny-Kitsch und Spannung, bei dem die Spannung nahezu immer voll auf der Strecke bleibt. Ich mache nach diesem Band erstmal wieder Pause… (weiterlesen…)

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Cornelia Funkes “Tintenwelt”, Nr 3: “Tintentod”



Was als nette Fantasyidee für Kinder begann, endet als großer Fantasyroman für Erwachsene. Wer nach “Tintenherz” nicht den Fehler gemacht hat, mit der Reihe aufzuhören, und dann von “Tintenblut” so begeistert war wie ich, wird um das Ende der “Tintenwelt”-Trilogie nicht herumkommen, schon alleine, weil die beiden letzten Bücher eigentlich eine gemeinsame Geschichte erzählen. Ich persönlich bin froh, dass ich nach dem Cliffhanger am Ende von “Tintenblut” gleich den dritten Band weiterlesen konnte. Und der ist noch um einiges spannender, fantastischer und düsterer als seine Vorgänger. Aber Vorsicht, Spoilergefahr für alle, die noch nicht über “Tintenherz” hinaus sind! (weiterlesen…)

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“Sofies Welt” - Der Philosophie-Roman



Irgendwie ist “Sofies Welt” so ein Buch, von dem ich immer nur Gutes gehört habe, aber nie den Nerv hatte, es zu lesen. So kann ich auch gar nicht sagen, ob es jetzt richtig war, es zu lesen, obwohl ich der ganzen Philosophiethematik bisher nicht so viel Aufmerksamkeit geschenkt habe. Es war daher anfangs sehr schwer für mich, mich in das Buch hineinzufinden, aber ab der Hälfte wurde es dann echt spannend, obwohl es ja fast eine Mischung aus Sachbuch und Roman ist. Interessant ist das Thema auf jeden Fall, aber trotzdem ist das Buch schon sehr speziell und sicher nichts für jeden Geschmack. Ich schaue mir jetzt noch schnell die Verfilmung an und dann schreibe ich mal meine Kritik. (weiterlesen…)

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“Das Silmarillion” - Tolkiens Meisterwerk



Das “Silmarillion” von J.R.R. Tolkien (”Der Herr der Ringe”) ist ein Sammelsurium von verschiedenen Mythen und Geschichten Ardas, der tolkienschen Erde. Inhaltlicht beginnt es mit einer Schöpfungsgeschichte, behandelt dann die Spanne vor und während des ersten Zeitalters (das ist der mit Abstand größte Teil, das “eigentliche Silmarillion”), und in knapper Form Bestandteile des zweiten und dritten Zeitalters. Es geht in diesem Werk also um den Ursprung und die mythologische Vergangenheit Mittelerdes, wie wir sie aus dem “Herr der Ringe” kennen. (weiterlesen…)

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“Happy Aua 2″ - Deutsch schreiben ist schwer



Die “Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod”-Bücher von Bastian Sick sind vermutlich in erster Linie etwas für Leute, die die deutsche Rechtschreibung so gut beherrschen, dass sie sich gerne mal über die mit einer Schwäche lustig machen. Ich glaube zwar, diese sehr gut im Griff zu haben, aber trotzdem wurden mir die Bücher mit der Zeit etwas zu dröge. Doch dann kam der erste Band von “Happy Aua” und ich habe Tränen gelacht. Der Bilderband mit Fotos von rechtschreibmäßigen Entgleisungen an deutschen Schildern, in Zeitungen und im Internet sind einfach großartig und sollten selbst die zum Lachen bringen, die sich selber weniger auf dem Gebiet zutrauen. (weiterlesen…)

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