J.R.R. Tolkien: “Die Kinder Húrins”
Fantasy |
12. März 2008 9:40 Uhr |
admin |

In J.R.R. Tolkiens Fantasygeschichte, die im ersten Zeitalter der fiktiven Mittelerde spielt, geht es um Túrin und Nienor, die zwei Kinder des Menschen Húrin. Dieser wird in Gefangenschaft nach der Schlacht der ungezählten Tränen von Morgoth mit einem Fluch belegt, welcher sich nicht nur auf ihn, sondern sich auch auf seine Kinder auswirkt. Zusammengestellt aus Teilen dieser Geschichte, die bereits im “Silmarillion” vorkommt, hat Christopher Tolkien, J.R.R. Tolkiens Sohn, nun das Werk “Die Kinder Húrins” einheitlich zusammengefasst und es als eigenständigen Roman herausgebracht.
“Die Kinder Húrins” spielt dabei weder an Orten aus dem bekannten “Herr der Ringe”, auch wenn es trotz allem in Mittelerde spielt, noch spielt es zu jener Zeit; die Geschichte ist deutlich früher angesiedelt. Das Buch ist komplett eigenständig und man kann es sogar jemanden geben, der den “Herr der Ringe” nicht kennt.
Es ist zwar nicht so episch, dafür recht düster und vor allem durch die Schreibweise auffällig. Es wirkt wie ein Mythos oder ein altes Märchen und bringt einem damit die mythologische Welt nahe, da es nunmal zur Zeit der Sagen in Mittelerde spielt. Mit seinen gerade einmal 350 Seiten ist es auch nicht wirklich umfangreich und ich würde behaupten, Leute, die das große Werk Tolkiens nicht mochten, können sich vielleicht trotzdem damit anfreunden.



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