Simon Peters ist wieder da in Tommy Jauds drittem Buch “Millionär”. Zwar ist er inzwischen arbeitslos, versteht sich aber als eine Art Retter der Welt, denn jeden Tag besucht er ein Internetcafé, um großen Firmen und Konzernen per Mail zu sagen, was ihm an deren Produkten und Handlungsweisen nicht gefällt, und auch bei Service-Hotlines ist er wohl bekannt. Dann zieht allerdings im Penthouse über seiner Hartz-IV-Wohnung eine reiche Tussi ein, die ihm so auf die Nerven geht, dass er mal kurz beschließt, das ganze Haus zu kaufen. Das Problem: Simon hat kein Geld! Kein Problem, sagt er sich, werde ich halt Millionär, kann ja nicht so schwer sein…

“Vollidiot” wird Jauds bestes Werk bleiben, aber “Millionär” schafft es, den Humor des Erstlings wieder aufzugreifen. Gerade Simons Beschreibungen verursachen wieder manchen Lachflash. Leider ist das Hörbuch noch nicht raus, aber wer kann, sollte sich die Geschichte auf jeden Fall wieder von Christoph Maria Herbst “erzählen” lassen, seine Betonungen geben dem ohnehin schon sehr lustigen Buch immer noch etwas mehr.

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