Richard Bachman ist allen wohl besser bekannt als Stephen King, doch während King mehr auf Monster und übernatürlichen Horror setzt, schreibt er unter seinem Pseudonym Bachman eher kurze realere Romane. So auch “Amok”, wo es um einen Schüler geht, der zwei seiner Lehrer erschießt und seine Mitschüler als Geiseln nimmt. Aber anstatt sie direkt zu quälen, lässt er sie Konflikte untereinander oder mit sich und ihrem Leben offen ausdiskutieren und austragen. Dadurch wird das Thema “Ausgeflippter Schüler” auf eine sehr interessante Weise dargestellt…

Vermutlich ist das auch der Grund, warum sich hier noch keiner an eine Verfilmung gewagt hat, das Thema ist wohl zu brisant in Amerika und die Darstellung des Schüler zu “menschlich”, denn er ist zwar verrückt, aber der Umgang mit seinen Mitschülern ist in erster Linie nicht feindselig, so dass sich schnell fast die ganze Klasse auf seine Seite stellt. Jetzt werde ich auf jeden Fall noch “Menschenjagd” und “Todesmarsch” lesen, von denen es immerhin “halbe” Verfilmungen wie “Running Man”, “Das Millionenspiel” und “Battle Royale” gibt…

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